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    Bildnachweis: Mathäus Jehle, Stadtarchiv

    Bildnachweis: Mathäus Jehle, Stadtarchiv

    Bildnachweis: Mathäus Jehle, Stadtarchiv

    Bildnachweis: Roland Schweizer

    Der Kiliansturm – oder genauer: der Westturm der Kilianskirche – ist schon etwas ganz Besonderes. Manch ein Kunstexperte des 19. Jahrhunderts stand ratlos davor, passte er doch in so gar keine Stil-Schublade. So wurde erwogen, er sei „ägyptisch“ und damit „viel älter als Romanik und Gotik“. Oder er sei von indischen Einflüssen geprägt.

    Es war die überbordende Kreativität seines Erbauers Hans Schweiner, der diesem Turm sein einzigartiges Aussehen gegeben hat. Der aus Weinsberg stammende Heilbronner Stadtbaumeister war 1507 vom Rat der Stadt mit dem Bau beauftragt worden, 22 Jahre später war der Turm mit dem Aufsetzen des Steinernen Mannes beendet.

    Leider ist nicht überliefert, ob die Heilbronner damals mit dem Ergebnis zufrieden waren oder vielleicht sogar stolz darauf, dass man sich diese Einzigartigkeit leisten konnte. Das heißt, die Mischung aus Romanik, Gotik und der damals ganz neuen, modernen Renaissance, die ungewöhnlich Form des oberen Turmteils als Oktogon sowie die absolut kunstvolle obere Wendeltreppe. Sie konnte vom Marktplatz und von der Rathausaltane gebührend bewundert werden, ebenso wie der Steinerne Mann, das „Männle“, das vom Selbstbewusstsein der Heilbronner Bürger zeugt. (Fotos: Mathäus Jehle, Stadtarchiv/Roland Schweizer)

    Das Haus der Stadtgeschichte stellt jeden Monat einen außergewöhnlichen Heilbronner „Blickpunkt“ vor, der etwas über die Geschichte der Stadt erzählt. Weitere Einblicke gibt es in der Ausstellung „Heilbronn historisch!“ im Otto Rettenmaier Haus/Haus der Stadtgeschichte und online unter  www.stadtarchiv-heilbronn.de.

    Blickpunkte

    Der Turm

    Kiliansturm

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