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    Bildnachweis: Mathäus Jehle, Stadtarchiv

    Bildnachweis: Mathäus Jehle, Stadtarchiv

    Bildnachweis: Mathäus Jehle, Stadtarchiv

    Bildnachweis: Mathäus Jehle, Stadtarchiv

    Wer – vielleicht an einem ruhigen Sonntagvormittag – durch die Cäcilien- und die Wilhelmstraße spaziert, wird feststellen, dass dort noch einige alte Häuser stehen, die an eine städtebauliche Blütezeit Heilbronns erinnern. Die großbürgerlichen Villen und gediegenen Mehrfamilienhäuser entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als es der Handels- und Industriestadt sehr gut ging und es lohnt sich, genauer hinzuschauen.

    Ein schönes Beispiel ist die Villa Bruckmann/Link in der Cäcilienstraße Nr. 51. In den 1870er Jahren als Stadthaus erbaut, wurde sie 1881 von dem renommierten Stuttgarter Architekturbüro Eisenlohr & Weigle ausgebaut und „aufgehübscht“. Damals zählte das Viertel „vor dem Fleiner Tor“ noch zur grünen Vorstadt. Kommerzienrat Louis Link fand es wohl passend, seinem neu erworbenen Wohnhaus nun das Aussehen einer Villa im italienischen Landhaus-Stil zu gegeben. Der steinerne Fassadenschmuck mit den üppigen Früchten, Blüten und Pflanzenranken, die zähnezeigende Maske und die beiden Nackedeis – sie könnten genauso gut einen Palazzo in Italien zieren. Heute gehört das unter Denkmalschutz stehende Gebäude der Stadt; hier sind das Grünflächenamt und das Büro des Baudezernenten untergebracht.  

    Das Haus der Stadtgeschichte stellt jeden Monat einen außergewöhnlichen Heilbronner „Blickpunkt“ vor, der etwas über die Geschichte der Stadt erzählt. Weitere Einblicke gibt es in der Ausstellung „Heilbronn historisch!“ im Otto Rettenmaier Haus / Haus der Stadtgeschichte und online unter www.stadtarchiv-heilbronn.de .

    Blickpunkte

    Ein Hauch Italien

    Cäcilienstraße

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