Weinstadt Heilbronn

Urkundlich erstmals erwähnt findet sich der Weinbau in Heilbronn bereits 1146 am Wartberg. Der Wein bestimmte dann über viele Jahrhunderte die Geschicke der Stadt, er prägte ihre Kultur, ihre Gestalt und das Zusammenleben ihrer Bürger. Der Wein und die Lage am Neckar waren die eigentlichen Quellen der Macht in historischen Zeiten. Theodor Heuss, erster Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland und Heilbronner Bürger, schloss sein Studium mit einer Doktorarbeit zum "Weinbau und Weingärtnerstand in Heilbronn a. N." ab.

Das Herz des württembergischen Weinbaus schlägt im Unterland:
Auf rund 10.000 Hektar wächst "Württemberger", mehr als die Hälfte davon reift im Stadt- und Landkreis Heilbronn. Die Vielfalt der Sorten und die hohe Qualität der Weine begründen den Ruf der Gegend um Heilbronn als "Deutschlands Rotweinregion Nr. 1".

Die Stadt selbst zählt mit über 500 Hektar Rebfläche zu den wichtigsten Weinbaugemeinden Deutschlands. Die Weine der Großlage Staufenberg und der Einzellagen Stifts- und Wartberg stehen für Qualität, die seit Jahrhunderten ständig verfeinert wird. Klare Favoriten sind hier Riesling und Trollinger, die fast zwei Drittel der Anbaufläche ausmachen und die Spezialitäten Gewürztraminer, Muskatteller, Clevner, Dornfelder, Samtrot und Lemberger. Jährlich werden über sechs Mio. Liter Heilbronner Wein erzeugt, die nicht nur auf den zahlreichen Festen, wie dem Heilbronner Weindorf, in den Besenwirtschaften oder bei den "Wengertern" getrunken werden.

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